Form-Barometer: Janutin die Überraschung – HCD vor entscheidender Woche

 

Die Bündner Sport-High- und Lowlights vom Wochenende. 

 

HEISS

Der Youngster, der aus dem Nichts kam: In seinem ersten Weltcup-Rennen überhaupt schlug der 22-jährige Fadri Janutin gleich zu. Er qualifizierte sich im Slalom von Garmisch für den 2. Lauf und verbesserte sich da vom 29. auf den 17. Platz. Eindrücklich!

Schweizer Schock in Garmisch – Bündner Youngster als Lichtblick

 

WARM

Endlich wieder ein Sieg: Dank des 3:1-Sieges gegen Lugano hat der HC Davos die Unglücksserie mit drei Niederlagen in Serie mit je einem Tor Unterschied endlich unterbrochen. Im Kampf um die direkte Playoff-Qualifikation kann dieser Dreier Gold wert sein. Die drei Spiele in der nächsten Woche gegen Biel (Mi), in Zug (Fr) und gegen Ajoje (Sa) werden richtungsweisend sein.

Wichtiger HCD-Sieg gegen Lugano

 

 

LAUWARM

Eine schöne Reise ist zu Ende: Der EHC Arosa hat seinen Fans diesen Winter viel Freude bereitet. Der Cupsieg und der im Playoff-Kampf entscheidende Derby-Sieg gegen Chur werden noch eine Weile in Erinnerung bleiben. Am Saisonende änderten diese Erinnerungen gleichwohl nichts: Mit 1:3 ging am Samstagabend im Viertelfinal gegen Hockey Huttwil die Playoffs für Arosa zu Ende. 

Aus der Traum: Der EHC Arosa ist ausgeschieden

 

Dabei, aber wieder nicht ganz dran: Die Davoser Abfahrerin Jasmine Flury hat in der Abfahrt von Crans-Montana den 15. Rang herausgefahren. Sinnbildlich für die ganze Saison der Bündner Speed-Spezialistin. Der 2. Platz vor den Olympoischen Spielen in Garmisch war der positive Ausreisser, ansonsten fuhr Flury meist in der Garde hinter der Weltspitze mit. Der Frauen-Tross verschiebt sich nun vom Wallis nach Graubünden. In Lenzerheide finden am kommenden Wochenende ein Super-G (Samstag) und ein Riesenslalom (Sonntag) statt.

Das grosse Skifest auf der Lenzerheide steht bevor

Ein weiterer Sieg zum Saisonende: Der EHC Chur hat sich in der Abstiegsrunde der MySports League zwar längst gerettet, ein paar Siege zum Saisonende sind gleichwohl gut fürs geschundene Gemüt. Der Stadtklub bezwang am Samstag Absteiger Wiki-Münsingen vor 185 Zuschauern mit 5:2.
 

KÜHL

Von der Hoffnung zum Ausfall: Der Bündenr Slalomspezialist Sandro Simonet hat alles, was es braucht, um ganz vorne in die Weltspitze zu fahren – alles, bis auf Konstanz. Am Samstag war er nach dem ersten Lauf in Garmisch Siebter – und fiel im zweiten Durchgang aus. Am Sonntag war bereits im ersten Lauf nach einem Einfädler Schluss. In acht Slaloms in diesem Winter ist Simonet, der letztes Jahr in Chamonix aufs Podest fuhr, fünfmal ausgefallen, zweimal verpasste er den zweiten Lauf und einmal wurde er 21.