Ukraine Schutzsuchende: Was erwartet die Stadt Chur?

Täglich verlassen immer mehr Menschen die Ukraine in Richtung Schengen-Raum. Schätzungen gehen davon aus, dass je nach Kriegsverlauf zwischen 10 und 15 Millionen Menschen die Ukraine verlassen werden. Szenarien prognostizieren, dass bis Ende Jahr rund 250’000 bis 300’000 Personen in der Schweiz Zuflucht suchen könnten. Der nationale Verteilschlüssel sieht vor, dass bis zu drei Prozent der Geflüchteten dem Kanton Graubünden zugewiesen werden. In Chur sind zahlreiche Ukrainerinnen und Ukrainer bereits von Privatpersonen aufgenommen worden; täglich werden es mehr. Die Stadt bereitet sich vor. Wie und womit erfahren Schutzsuchende und die Einwohnerschaft an zwei Informationsanlässen am Freitag 8. April 2022, im Titthof in Chur.

Informationsanlässe für die Bevölkerung sowie Ukrainerinnen und Ukrainer

Stadtrat Patrik Degiacomi zeigt um 20.00 Uhr im Beisein von weiteren Vertretern der Stadt Chur und des Kantons auf, wie sich die Stadt Chur organisiert und sich der Herausforderung – insbesondere auch im Bereich der Schule – stellt. Im Anschluss an die Präsentation bleibt Zeit für Fragen. Zudem stehen verschiedene Fachleute für Auskünfte zur Verfügung.

In der vorausgehenden Informationsveranstaltung um 17.00 Uhr sind alle Ukrainerinnen und Ukrainer zu Information und Austausch eingeladen. Dort wird in Deutsch und ukrainisch vor allem über die Stadt Chur im Allgemeinen, Arbeit und soziale Sicherheit, Wohnen, Sprache, Kinder und Familie sowie die Schule informiert. Gastgebende werden gebeten, Ukrainerinnen und Ukrainer auf diesen Anlass hinzuweisen. Für beide Anlässe ist keine Anmeldung nötig.

Stadtrat Patrik Degiacomi informiert an zwei Anlässen im Beisein von Vertreter/-innen des Kantons Ukrainerinnen und Ukrainer sowie die Bevölkerung über den aktuellen Stand der Vorbereitungen auf den Flüchtlingsstrom aus der Ukraine. Die Informationsveranstaltungen finden am Freitag, 8. April 2022, statt.

 

(Bild: Archiv)