Bündner Komitee «Nein zur UVI» spricht von «wichtigem Signal»

Das überparteiliche Bündner Komitee «NEIN zur UVI» ist erfreut über die deutliche Ablehnung der Initiative und nimmt das Resultat erleichtert zur Kenntnis.

Die Stimmbevölkerung des Kantons Graubünden hat die Volksinitiative «Für Verantwortungsvolle Unternehmen-zum Schutz von Mensch und Umwelt» mit gut 54% deutlich abgelehnt. Die Ablehnung der Mehrheit der Stimmbevölkerung sei «ein wichtiges Signal für den Wirtschaftsstandort Schweiz», schreibt das überparteiliche Bündner Komitee «NEIN zur UVI». Ein regulatorischer Alleingang der Schweiz sei damit abgewendet worden: «Nun ist der Weg frei für den breit abgestützten indirekten Gegenvorschlag von Bundesrat und Parlament. Der Gegenvorschlag verankert umfassende Rechenschaftspflichten im Gesetz und kombiniert die fortschrittlichsten Instrumente gegen Kinderarbeit und die Finanzierung von Konfliktmineralien.»

Trotz einer breit angelegten und intensiv geführten Kampagne der Befürworter über Jahre habe die Mehrheit der Bevölkerung erkannt, dass die Initiative übertrieben sei und «unseren Unternehmen bei einer Annahme grossen Schaden zufügen würde».

 

(Bild: zVg.)