Paris-Terror: Bündner halten sich in sozialen Medien zurück

Die Terroranschläge von Freitagabend in Paris haben die Welt geschockt. Auch in den sozialen Medien hielten sich die Poster für einmal zurück.

Abgesehen von wenigen «Impuls-Tweets» – zu nennen vor allem jener der Berner FDP-Politikerin Christine Kohli, die ein Ausgangverbot für Muslime forderte – haben sich Schweizer Politiker zurückgehalten, sich auf Facebook und Twitter über die Ereignisse in Paris zu äussern. Auch in Graubünden. Solidaritätsbekundungen stehen im Mittelpunkt.

Eine geradezu grusligen Tweet veröffentlichte der Churer Markenkern-Chef Fabio Aresu wenige Stunden vor den Anschlägen. Er meinte das Interview von Roger Köppel mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban.

Pablo Maissen, Präsident der SVP Surselva, ist nach den schrecklichen Ereignissen vom Freitagabend geschockt.  

Der Bündner Ständerat Stefan Engler retweetete den Kommentar von Arthur Honegger:

Auch SP-Graubünden-Präsident Jon Pult richtet sich mit einem Appell an seine Follower.

Die ehemalige Chefredakteurin des Bündner Tagblatts, Larissa Bieler, ist mit Watson einig.

Auch Petar Marjanovic von der Südostschweiz hielt sich mit eigenen Kommentaren zurück und retweetete dafür.  

Auch sein Kollege und Politwissenschaftler Clau Dermont versucht, das grosse Ganze zu erfassen.

Der Churer Blick-Online-Journalist Claudio Candinas fasst sich auf Facebook kurz.Bildschirmfoto 2015-11-16 um 00.03.37 Dem Bündner Ex-Rapper Gimma war die Tragödie zu viel und liess für einmal Twitter Twitter sein. Dabei befand er sich übrigens in guter Gesellschaft. Gleich mehrere eigentliche «Kampf-Poster» hielten sich dieses Wochenende zurück.

 

Übrigens: Auch GRHeute hat einen Kommentar zu den Terror-Anschlägen in Paris verfasst. Redaktorin Rachel Van der Elst sieht die Tragödie aus einer etwas anderen Perpektive.

 

(Bild: EQ Images/Pierre Charlier)