SP stellt keine zweite Kandidatur auf

Am ausserordentlichen Parteitag vom 9. Februar 2026 lancierte die SP Graubünden die Kampagne für ihren Regierungskandidaten Peter Peyer. Mit dem Slogan «Peter. Punkt. Mehr Haltung. Mehr Peyer.» tritt der amtierende SP-Regierungsrat den Wahlkampf für seine dritte Legislatur an. Zudem beschloss die SP Graubünden auf Antrag ihrer Geschäftsleitung, keine zweite Kandidatur aufzustellen.

Die Mitglieder der SP trafen sich am Montagabend zum ausserordentlichen Parteitag der SP Graubünden im Auditorium des BGS Chur. Parteipräsidentin Julia Müller begrüsste die Anwesenden und stellte dem Parteitag den Antrag der Geschäftsleitung vor, auf eine zweite SP-Kandidatur für die Regierungsratswahlen 2026 zu verzichten. Die SP-Basis folgte diesem Antrag einstimmig, wie die Partei am Dienstag mitteilte. 

Anschliessend lancierte die Partei den Wahlkampf von Peter Peyer. Der Vorsteher des Departements für Justiz, Sicherheit und Gesundheit stellt sich für eine dritte Amtsperiode zur Verfügung. Er tritt mit dem Slogan «Peter. Punkt. Mehr Peyer. Mehr Haltung.» an. Mit Blick auf seine letzte Amtsperiode will Peyer damit seine Verbundenheit mit der Bündner Bevölkerung unterstreichen und Offenheit signalisieren. Für mehr Haltung setzt sich der SP-Regierungsrat in einer Zeit ein, in der Autokratie und Respektlosigkeit weltweit zunehmend den Ton angeben. Dagegen müsse sich Graubünden wehren – und dafür will sich Peyer, wie schon in der Vergangenheit, auch künftig engagieren.

Zum Kampagnenstart wurde die Zürcher Regierungsrätin Jacqueline Fehr eingeladen. Gemeinsam mit Peter Peyer diskutierte sie über aktuelle Herausforderungen in ihren Departementen, die Rolle linker Regierungsräte in bürgerlich dominierten Kantonen sowie ihre politischen und persönlichen Perspektiven auf die aktuelle Weltlage.

(Bild: zVg.)