Der Kanton Graubünden und die Konzessionsgemeinden der Kraftwerke Zervreila – Bonaduz, Flims, Ilanz/Glion, Lumnezia, Sagogn, Schluein, Tamins, Safiental, Trin und Vals, die in der Korporation der Konzessionsgemeinden zusammengeschlossen sind, – haben gemeinsam eine Projektorganisation gegründet.
Diese trägt den Namen «Projektgesellschaft Zervreila AG» und ist als Aktiengesellschaft organisiert. Diese dient der Konzessionserneuerung respektive der Neukonzessionierung der Kraftwerke Zervreila. Gegründet wurde die «Projektgesellschaft Zervreila AG» mit einem Aktienkapital von 100 000 Franken, wobei sich die Korporation der Konzessionsgemeinden KWZ und der Kanton je hälftig an dieser Gesellschaft beteiligen, wie die Standeskanzlei des Kantons Graubünden am Donnerstag mitteilte.
Die Gründungsversammlung der Projektorganisation «Projektgesellschaft Zervreila AG» fand am Mittwoch, 28. Januar 2026, in Vals statt. Der Verwaltungsrat besteht aus drei Verwaltungsräten. Die Konzessionsgemeinden der KWZ werden durch Stefan Schmid, Präsident Korporation der Konzessionsgemeinden der KWZ vertreten, der Kanton durch den Leiter des Amts für Energie und Verkehr, Thomas Schmid. Als drittes Mitglied wird lic. iur. Conradin Luzi im Verwaltungsrat Einsitz nehmen.
Die Konzession der bestehenden Kraftwerke Zervreila AG läuft im Jahr 2037 aus. Die Projektorganisation soll alle nötigen Vorarbeiten leisten, damit für die Kraftwerksanlagen der Kraftwerke Zervreila eine neue Konzession zur Nutzung der Wasserkraft erteilt werden kann.
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