Acht Bündnerinnen und Bündner an Olympia 2026

Vier Bündner im Ski alpin und vier im Eishockey stehen im Schweizer Aufgebot für die Olympischen Winterspiele 2026 in Milano Cortina. Swiss Olympic hat die finale Selektion bekanntgegeben – und Graubünden stellt einmal mehr starke Trümpfe für die Schweiz.

Graubünden ist an den Olympischen Winterspielen 2026 prominent vertreten. Swiss Olympic hat am Sonntag die endgültige Selektion für die Spiele vom 6. bis 22. Februar in Mailand und Cortina d’Ampezzo veröffentlicht. Im alpinen Skiaufgebot finden sich mit Jasmine Flury, Vanessa Kasper, Stefan Rogentin und Thomas Tumler gleich vier Athletinnen und Athleten aus dem Kanton.

Angeführt wird das Bündner Quartett von Jasmine Flury. Die erfahrene Speed-Spezialistin und Abfahrts-Weltmeisterin zählt seit Jahren zur erweiterten Weltspitze in Abfahrt und Super-G und bringt wertvolle Olympia-Erfahrung mit. Vanessa Kasper steht für technische Konstanz und hat die Selektion dank zwei Top-15-Plätzen im Riesenslalom geschafft. Bei den Männern gehören Speed-Techniker Stefan Rogentin sowie Riesenslalom-Spezialist Thomas Tumler zum Schweizer Team. Gemeinsam stärken sie das Schweizer Aufgebot in Abfahrt, Super-G und Riesenslalom – Disziplinen, in denen Medaillen nicht unmöglich erscheinen.

Neben dem Ski alpin ist Graubünden auch im Eishockey stark vertreten. Mit Verteidiger Michael Fora und Stürmer Simon Knak (beide HC Davos) sowie dem Churer NHL-Stürmer Nino Niederreiter (Winnipeg Jets) stehen drei Bündner im provisorischen Kader der Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft für Olympia. Vor allem Niederreiter bringt dabei internationale Top-Erfahrung aus der NHL und von Weltmeisterschaften mit und gilt als einer der Anker der Schweizer Nati. Bei den Frauen ist Leoni Balzer, Stürmerin bei den HC Davos Ladies, im Olympia-Aufgebot.

Insgesamt reist die Schweiz mit 175 Athletinnen und Athleten nach Italien – 84 Frauen und 91 Männer. Es handelt sich um die grösste Schweizer Delegation an Olympischen Winterspielen. Zum Vergleich: 2022 in Peking waren es 166 Sportlerinnen und Sportler. Der Selektionsprozess wurde am 25. Januar abgeschlossen. Chef de Mission Ralph Stöckli zeigte sich überzeugt: «Wir sind bereit und setzen alles daran, die Schweiz zu begeistern.»

 

(Archvbild Nino Niederreiter/zVg.)