… oder so. Gemeindepräsident Andreas Thöny nutzte am Wirtschaftsapero die geografische Nähe zu US-Präsident Donald Trump, um die Pläne – ernstgemeinte und spassige – der Gemeinde Landquart vorzustellen. GRHeute war dabei und hat zugehört.
Wo: Landquart, Forum im Ried.
Wer: Alles, das in und um Landquart herum Rang und Namen hat aus Politik und Wirtschaft. Als Special Guest wurde Regierungsratspräsident Martin Bühler eingeflogen, der «sich zwischen Davos und Bern die Zeit nahm» für den Besuch. (Zitat Andreas Thöny.)
Inputreferate: Sabine Imoberdorf, Leiterin der Energiefachstelle Landquart. Sie zeigte auf, wo KMU ansetzen können, wenn sie ihre Energie-Ausgaben in den Griff bekommen wollen, und an wen man sich wenden kann, wenn man dabei Hilfe oder sogar keine Ahnung hat. «Der Klimawandel ist real», sagte sie. Und wies darauf hin, dass die Schweiz mit ihrer Topografie eine besondere Gefährdung aufweist.
Dario Wieland von Wieland Business Solution sprach über Küntliche Intelligenz für KMU – anhand der fiktiven Assistentin Anna, die gerade aus den Ferien zurück gekommen ist. Ein KI-Agent sortierte ihr die Mails nach Dringlichkeit, schrieb teilweise schon Antworten vor und koordinierte die Anfragen. «KI ist kein guter Fassbauer, aber ein guter Flicker», sagte Daniel Wieland.
Wie es mit Landquart weitergeht:
- Der Schulraumbedarf wurde analysiert. An allen Standorten gibt es zuwenig Schulraum, «weil sich die Schülerzahl schneller vergrössert hat als gedacht», sagte Andreas Thöny. Ausser in Mastrils, dort kann man noch die Abwartswohnung dazu nehmen.
- Auch ins Schulthema gehört die Frühförderung: Man will früher anfangen und die Angebote besser koordinieren.
- Die Erschliessung von Tardis Süd wird vorangetrieben
- Die RhB-Haltestelle Ried bekommt ein Trottoir für den Bahnübergang
- Für die Olympischen Winterspiele werden die Kiesplätze beim Outlet als Park-and-Ride-Parkplätze wieder in Betrieb genommen.
Was Andreas Thöny von Donald Trump «gelernt» hat: In seiner launigen Begrüssungsrede phantasierte der Gemeindepräsident darüber, dass man Malans den Fadärastein abkaufen wolle. Und falls Malans nicht einwillige, man einfach beim Überfahren der Tardisbrücke neu einen Zoll eintreiben wolle. Eine andere Idee war, den Seewiser Gemeindepräsidenten zu entführen, um damit freien Zugang zur Vilanquelle zu erpressen. (War natürlich alles nur ein Witz! Aber es wäre gutes Schnitzelbank-Material.)
(Bild: GRHeute)

