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Umfangreiche Sanierung der Splügenstrasse

Ein rund 2,6 Kilometer langer Strassenabschnitt der Splügen-Passstrasse entspricht nicht mehr den heutigen Bedürfnissen und Sicherheitsanforderungen, deshalb soll er nun Saniert werden.

Die Regierung genehmigt das Auflageprojekt für die Korrektion der Splügenstrasse im Bereich «In da kurza Chera» bis «Galerie». Aufgrund des nicht frostsicheren Oberbaus der Strasse weist die Fahrbahn ausserdem Deformationen auf. Zum Teil sind Kunstbauten (Mauern, Brücken) ebenfalls sanierungsbedürftig, wie die Standeskanzlei des Kanton Graubündens am Donnerstag mitteilt. Die ersten vier Kehren vor Projektbeginn sowie der Abschnitt ab Projektende bis zur Passhöhe wurden bereits ausgebaut.

Im Rahmen des Projekts ist vorgesehen, die hochwertige Bausubstanz zu erhalten, den Oberbau zu erneuern sowie die Geometrie, wo möglich, zu verbessern. Die gesamte Länge des Projekts wird auf eine Fahrbahnbreite von 5,2 Meter zuzüglich Kurvenverbreiterung ausgebaut und richtet sich dabei nach der bestehenden maximalen Breite der heutigen Anlage. Die erforderliche Aufweitung erfolgt mit Rücksicht auf die wertvolle Bausubstanz ‒ der Splügenpass ist im Inventar historischer Verkehrswege der Schweiz als Strecke von nationaler Bedeutung erfasst. Die Gesamtkosten des Projekts sind mit 18,95 Millionen Franken veranschlagt.

 

(Bild: z.V.g)