Verlängerung des Mückenmonitoring in Graubünden

Seit 2016 führt das Amt für Natur und Umwelt (ANU) in Zusammenarbeit mit ausgewählten Gemeinden ein Monitoring für asiatische Stechmücken durch. Dieses Monitoring soll nun sicherlich bis ins Jahr 2027 weitergeführt werden.

Die Scuola Universitaria Professionale della Svizzera Italiana (SUPSI) in Mendrisio unterstützt mit ihrem Kompetenzzentrum asiatische Stechmücken (Abteilung Vektorökologie, Instituto Microbiologia) das Mückenmonitoring in Graubünden mit der Probenvorbereitung und der Probenauswertung. Die Regierung beauftragt das ANU damit, diese Zusammenarbeit mit der SUPSI bis ins Jahr 2027, mit Verlängerungsoption um ein weiteres Jahr bis 31. Dezember 2028, fortzusetzen, wie die Standeskanzlei des Kantons Graubünden am Donnerstag mitteilte. Die anvisierte fünfjährige Monitoringperiode von 2023 bis 2027 ist mit rund 573 000 Franken veranschlagt, was dem bisherigen jährlichen Aufwand von rund 114 600 Franken entspricht.

In Anbetracht der Etablierung von einzelnen asiatischen Mückenarten beurteilt es die Regierung als notwendig, im Sinne der Vorsorge und der Erfolgskontrolle der Massnahmen das Monitoring weiterzuführen. Detaillierte Angaben zur aktuellen Ausbreitung, den erforderlichen Bekämpfungsmassnahmen und der vorgesehenen Sensibilisierungskampagne sind auf der Webseite des ANU aufgeschaltet.

 

(Bild: GRHeute)