2022 war Graubündens bestes Tourismusjahr seit 2010

Graubünden darf auf ein erfreuliches Tourismusjahr 2022 zurückblicken: Mit rund 5,57 Millionen Übernachtungen in der Hotellerie Graubündens konnte 2022 sogar das beste Ergebnis seit 2010 erreicht werden. Zwar ist nach dem Allzeitrekord mit Schweizer Gästen im Vorjahr deren Zahl etwas zurückgegangen, dafür hat der internationale Reiseverkehr 2022 wieder Fahrt aufgenommen.

2022 war für den Bündner Tourismus ein Jahr der neuen Konsolidierung auf hohem Niveau. Die Rückkehr der ausländischen Gäste aus dem Euro-Raum – insbesondere aus Deutschland und den Benelux-Staaten –, aber auch aus den USA, Grossbritannien und GCC haben die wieder vermehrten Auslandreisen von Schweizer:innen im vergangenen Jahr kompensiert. Insgesamt 5’566’580 Übernachtungen in der Hotellerie Graubündens stellen das beste Ergebnis seit 2010 dar, als 5,8 Millionen Hotelübernachtungen gezählt worden waren. Gegenüber dem Vorjahr wurden 8 % mehr Logiernächte in Graubünden registriert.

Die Naturmetropole der Alpen ist beliebt

«Graubünden ist gestärkt aus der Corona-Pandemie hervorgegangen und jetzt knüpfen wir an die erfolgreichen Tourismusjahre nach der Jahrtausendwende an», gibt sich Martin Vincenz, CEO Graubünden Ferien, für die weitere Zukunft überzeugt. Als Naturmetropole der Alpen könne Graubünden das gestärkte Bedürfnis der Gäste nach Erholung und Ruhe in der weiten Bergwelt erfüllen. Zudem profitiere der Bündner Tourismus von Trends wie Workation – also einer Verknüpfung von Ferien und Arbeiten – wie auch vom Wunsch nach naturnahen und nachhaltigen Erlebnissen. 

Wie die heute publizierte Logiernächte-Statistik 2022 zeigt, entfallen 3,74 Millionen Übernachtungen in Graubünden auf Schweizer Gäste. Dies ist das zweitbeste Schweizer Ergebnis der Geschichte. Im 5-Jahres-Vergleich bedeutet dies eine Steigerung von 21 %. Eindrücklich ist die Zahl der zurückgekehrten ausländischen Gäste: So verzeichnen die Herkunftsländer Deutschland (+ 38 %), Niederlande (+ 137 %), Belgien (+ 50 %), Vereinigtes Königreich (+ 431 %), USA (+ 239 %), Brasilien (+ 405 %) und die Golfstaaten (+ 90 %) starke Zuwachsraten gegenüber dem Vorjahr. 

Ein Blick in die Destinationen ergibt, dass stärker international ausgerichtete Destinationen wie Davos Klosters, Engadin St. Moritz und Chur ein erfolgreiches Tourismusjahr verbuchten. Aber auch die Ferienregionen mit einem traditionell hohen Anteil an Schweizer Gästen dürfen sich über ein sehr gutes Ergebnis freuen. Vereinzelt konnten zwar Rekordzahlen während der Corona-Pandemie nicht mehr übertroffen werden, dennoch liegen alle Resultate über dem 5-Jahres-Schnitt – dies meist äusserst deutlich und in sämtlichen Destinationen Graubündens.

Graubünden Ferien ist am Puls: Nachhaltigkeit und Romandie

Graubünden Ferien bearbeitet als besonderen Schwerpunkt 2023 zusätzlich den Markt Romandie. Zudem nimmt die neue Projektstelle Nachhaltigkeit bei Graubünden Ferien Mitte 2023 ihre Tätigkeit auf. Zur weiteren Tourismusentwicklung liegt die Hoffnung zusätzlich auf dem asiatischen Raum: Es wird mit einer spürbaren Rückkehr der Gäste aus China spätestens 2024 gerechnet. Graubünden Ferien ist mit Kampagnen, Partnerkooperationen und Sales-Massnahmen nicht nur im Raum Asia, sondern auch in den Fernmärkten USA und GCC präsent.

Für Martin Vincenz ist klar, dass der Bündner Tourismus auf dem richtigen Weg ist. Nun gelte es, die Kooperationen noch mehr zu stärken und neue Trends für Graubünden zu nutzen. «Zusammen mit den Destinationen und Partnern arbeitet Graubünden Ferien in Aufbauprogrammen, Themenallianzen und mit einem starken digitalen Marketing daran, noch mehr Gäste für ein qualitatives Wachstum zu gewinnen», so Vincenz. Dies entspricht dem obersten Ziel des Leistungsauftrages 2023 bis 2026 an die touristische Marketingorganisation.

 

(Symbolbild Parsenn: GRHeute)