Das Form-o-Meter im Bündner Weekend-Sport

Wer ist heiss und wer ist’s nicht? Die Bündner Weekend-Sport-Leistungen im Form-o-Meter von GRHeute.

Zum Bündner Ski-WM-Rückblick gehts hier.

Super-Heiss

 Nino Niederreiter war der Bündner Sportler des Weekends. Der Churer NHL-Star in Diensten der Carolina Hurricanes war am Freitag beim 5:3-Sieg gegen Chicago mit zwei Toren und einem Assist der Mann des Spiels und doppelte in der Nacht auf Sonntag beim 3:0 gegen Tampa Bay mit einem Assist nach. Mit neun Toren und drei Assists nach 16 Spielen ist der 28-jährige Churer auf Kurs, seine punktemässig beste Saison in der NHL zu spielen.
 

 

   

Heiss

Einen Auftritt der Sonderklasse legte am Samstag Alligator Malans hin. Die Herrschäftler überfuhren ind ern Unihockey-NLA Tabellenführer GC auswärts gleich mit 11:4! Eine abgeklärte Defensivleistung, enorme Effizienz und grosser Fokus führten zu diesem klaren Verdikt. Es war  einer der fokussiertesten Malanser Auftritte dieser Saison. Das Schlussergebnis war aufgrund der Chancenverteilung zwar zu deutlich, allerdings gleichwohl hochverdient. Aus einem starken Kollektiv stach dabei insbesondere die Formation um den jungen Stürmer Mauro Hartmann heraus, der gleich viermal traf.

(Bild: unihockey-fotos.ch/zVg.)

Die Malanser können nun mit breiter Brust in die letzten beiden Partien der Master Round starten. Es stehen noch Duelle mit Winterthur und dem Erzrivalen Wiler an. Mit zwei Siegen könnten die Malanser noch einen Sprung nach vorne in der Tabelle machen. Auch das Heimrecht in einem allfälligen Halbfinal (mindestens Rang 2) liegt für die viertplatzierten Alligatoren nun wieder in Reichweite.

 

 

Ok

Schade, schade. An der Biathlon-WM in Pokljuka verpassten die Bündnerinnen im Massenstart über 12,5 km eine Spitzenplatzierung: Elisa und Selina Gasparin leisteten sich beim ersten Schiessen keinen Fehler und belegten zwischenzeitlich die Plätze 1 und 3. Selina Gasparin misslang dann aber das 2. Schiessen mit zwei Fehlern, Elisa Gasparin patzte vor allem beim 3. Schiessen (ebenfalls zwei Fehler). Nach einer schnellen Schlussrunde belegte Selina Gasparin (Bild) letztlich Platz 18, Elisa Gasparin den 21. Rang.

 

 

Naja

Der HC Davos ist weiterhin unkonstant unterwegs. Im Februar folgten beim HCD zwei Siegen stets zwei Niederlagen. Auch am Samstag ging diese Serie weiter: Nach zwei Siegen letzter Woche mussten die Davioser am Samstag zuhause gegen Leader Zug bös unten durch und verloren gleich mit 2:7. Die Bündner (Ehren-)Treffer erzielten Chris Egli und Enzo Corvi, der zum 10. Mal in dieser Saison traf. Bleibt abzuwarten, ob die Bündner die Zweier-Serie am Dienstag zuhause gegen die SCL Tigers mit einem Sieg abreissen können.
 

 

 

Kalt

Piranha Chur hat sich eine Woche nach der blamablen 2:8-Niederlage gegen Zollbrück auch in Zug schwer getan. Im letzten Durchgang der Master Round unterlagen die Churerinnen auswärts 1:4 und sind damit vor den Playoffs auf den 3. Platz abgerutscht. Gleich im Anschluss an die letzte Runde kam es zur Wahl der Playoff-Paarungen: Qualisieger Kloten-Dietlikon Jets wählte das Team auf Rang sieben, den UHC Laupen. Zollbrück entschied sich für Unihockey Berner Oberland auf Rang acht und die Wahl von Piranha Chur fiel auf die Red Ants Rychenberg Winterthur auf Rang sechs. Die Playoffs beginnen am nächsten Samstag, 27. Februar, pro Wochenende wird ein Spiel ausgetragen. Man war auch schon zuversichtlicher, was die Formkurve Piranhas für die Playoffs betrifft.

 

 

Eiskalt

Wenn man gegen das Liga-Schlusslicht 3:8 untergeht, muss man nicht mehr viele Worte verlieren. Chur Unihockey musste am Samstag gegen Ad Astra Sarnen in der Challenge Round genau dies über sich ergehen lassen. Sarnen führte bereits nach 20 Minuten mit 3:0 und feierte den ersten Saisonsieg nach regulärer Spielzeit. Im Kampf um einen Playoff-Platz dürfte es für die Churer bei solchen Auftritten sehr eng werden. Es warten noch Heimspiele gegen St. Gallen und Thun.

 

 

(Bild/Grafik: GRHeute)