Für Mauro Caviezel ist die WM vorbei

Was für ein Frust für den erfolgreichsten Bündner Skifahrer der letzten Jahre: Mauro Caviezel hat Cortina d’Ampezzo unmittelbar nach seinem (kurzen) Auftritt im WM-Super-G verlassen. Ein Start in der Abfahrt vom Sonntag ist für den Speed-Spezialisten keine Option mehr. 

Die Abreise Caviezels gab Swiss-Ski in den sozialen Medien bekannt. «Mauro Caviezel wird am Freitag beim Abfahrtstraining nicht an den Start gehen. Der 32-Jährige hat sich dazu entschieden, keine WM-Rennen mehr zu bestreiten», heisst es auf Twitter.

 

Damit enden die Weltmeisterschaften für Caviezel in einer grossen Enttäuschung. Wegen einer im Januar erlittenen Gehirnschütterung und Aussenbandverletzung musste er lange um die WM-Teilnahme kämpfen und bangen. 

 

Der Super-G-Gesamtweltcup-Sieger des letzten Winters kam – nicht zum ersten Mal in seiner Karriere – mit letztem Einsatz aber doch zurück und wagte das WM-Experiment. An seiner Stelle musste Mauros Bruder Gino auf eine Teilnahme am WM-Super-G verzichten.

Das Risiko zahlte sich letztlich nicht aus. Wie viele andere auch scheiterte Caviezel in der ultraschwierigen Passage nach dem Vertigine-Sprung. Nach dem Rennen gab er in Interviews zu, noch immer an den Folgen seiner Verletzungen zu laborieren. Trotzdem hoffte er, wie auch viele Fans, auf ein sportliches Wunder. Nun ist auch der Traum einer WM-Abfahrtsteilnahme für Caviezel geplatzt. Damit hat in der Abfahrt am Sonntag neben dem gesetzten Trio Beat Feuz, Carlo Janka und Marco Odermatt der Zürcher Niels Hintermann die besten Karten auf den 4. Startplatz. 

Hier gehts zum WM-Programm und den weiteren Bündnern in Cortina.

 

(Bild: Screenshot SRF)