Shootout-Niederlagen für Chur und Arosa

Die beiden Bündner MySports-League-Teams Chur und Arosa haben am Samstagabend jeweils Niederlagen nach Penaltyschiessen einstecken müssen.

Eine Achterbahn der Gefühle mussten die Fans des EHC Arosa am Samstagabend erleiden: Zuerst 0:2 im Rückstand, dann achteinhalb Minuten vor Schluss 5:3 in Führung, mussten sich die Hockeyaner von Marc Haueter am Ende bei Wiki-Münsingen mit 5:6 nach Penaltyschiessen geschlagen geben. Kein Wunder, zeigte sich der Trainer am Ende wenig glücklich. 

 

Bereits vor Wochenfrist hatte der Aufsteiger aus Arosa die Gelegenheit auf mehr Punkte in der Schlussphase verspielt. Auch Stürmer Maurin Tosio trauerte den verpassten Chancen nach und sprach von einer «Blockade» in den Schlussminuten und zwei «verlorenen Punkten». 

 

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Nur ein Heim-Punkt für Chur gegen Thun

Auch der EHC Chur musste am Samstag eine Niederlage nach Shootouts einstecken. Vor 589 Zuschauern im Thomas-Domenig-Stadion verschliefen auch die Hauptstädter den Start und lagen gegen den EHC Thun früh 0:2 hinten. Im Gegensatz zu Arosa konnte Chur am Ende aber froh sein, sich noch in die Overtime zu retten: Simon Scherrer und Yanick Sablatnig konnten den zwischenzeitlichen 2:4-Rückstand aufholen und Chur zumindest einen Punkt retten. Den Bonuspunkt holten sich dann aber die Gäste, die Bündner brachten den Puck im Panelytschiessen nicht in die gegnerischen Maschen, Chur-Goalie Leon-Vincent Sarkis musste sich dafür zweimal geschlagen geben.

Kein Wunder, war auch Chur-Goalie Tomas Tamfal nach Spiel-Ende unzufrieden.

 

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(Bild: ehcarosa.ch)