Die Fakten und Stimmen zum Europacup-Knüller in Chur

Die Calanda Broncos haben den «Instant Classic», das CEFL-Endspiel gegen die Swarco Raiders, mit 42:46 verloren. Die Stimmen zum Spiel gibts oben, die Highlights des Spiels hier. Dazu die fünf statistischen Fakten, die zur Niederlage der Broncos führten.

  • Den Unterschied im CEFL-Final machte letztlich das Kickoff-Return-Team der Raiders: Raiders-US-Returner Darius Robinson erlief in 4 Returns insgesamt 198 Yards und 2 Touchdowns, zuerst zum Spielauftakt, dann zum wichtigen Anschluss-Touchdown zum 32:35 sechs Minuten vor Schluss. 
  • Die Broncos lagen zu Beginn des vierten Quarters mit elf Punkten vorne und schienen fünf Minuten vor Spiel-Ende nach Max Grays Touchdown auf Pass von Conner Manning mit dem 42:32 endgültig auf der Siegerstrasse. Die Raiders kamen mit zwei Touchdowns in den Schlussminuten zum Sieg.
  • Die Broncos hatten im Endspiel viel Pech mit Zentimeter-Entscheidungen: Knapp zwei Minuten vor Schluss schien Severin Murk einen Pass von Manning zum First Down zu fangen, was der Sieg für die Broncos bedeutet hätte (die Raiders hatten zu diesem Zeitpunkt nur noch ein Timeout). Der Pass wurde aber haarscharf als Out of Bounds gewertet. Und auch in den Schlusssekunden war das Wettkampfpech den Bündnern hold: Lukas Lütscher fing einen weiten Pass von Conner Manning, wie das Video zeigt, nur Zentimeter ausserhalb der Endzone
  • Der Broncos-Quarterback zeigte ein magistrales Spiel und erwarf mit 22 komplettierten Pässen (aus 29 Versuchen) insgesamt 331 Yards und 5 Touchdowns (ohne Interceptions). Innsbrucks Sean Shelton (19 von 27 Pässen für 249 Yards) war statistisch etwas schwächer, skorte aber den Anschluss-Touchdown kurz vor Schluss und erwarf den entscheidenden Touchdown, seinen ersten des Abends, 51 Sekunden vor Spielende. Insgesamt erzielte die Offense der Broncos 462 Offense Yards (331 Passing/131 Rushing), die Raiders 384 Offense Yards (249 Passing/132 Rushing).
  • Die Defense der Broncos hielt die Raiders Offense bis ins dritte Quarter ohne Touchdown. Danach musste sie aber noch vier Touchdowns einstecken, dazu kam einer der beiden Kickoff Return Touchdowns der Raiders, die das Spiel drehten. Die Returns waren definitiv der Unterschied: Bei allen Scoring Drives – ausser dem letzten, den die Österreicher an der eigenen 5-Yard-Linie beginnen mussten – starteten die Raiders an oder über der Mittellinie. Kein Team hatte ein Turnover (Interception oder Fumble) zu beklagen, die Raiders vergaben dafür in der ersten Halbzeit zwei Field-Goal-Gelegenheiten.

 

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(Bild: GRHeute)