Zwei neue Bären in Graubünden

Einen knappen Monat, nachdem im Engadin ein Bär von einem Zug überfahren wurde, ist das Raubtier wieder in Graubünden zurück. Und das wohl gleich in doppelter Ausführung.

Der «Blick am Abend» berichtete gestern von einer Sichtung eines Bären beim Grenzübertritt in der Nähe des Splügenpasses. Zwei deutsche Skitoursen-Läufer fotografierten den Bären auf 2773 MüM.

Am gleichen Tag wurde im Puschlav ein angefressener Hirsch gefunden. Wildhüter Arturo Plozza (61) bestätigte gegenüber «Blick am Abend», dass es sich um einen zweiten Bären handle.

Ob die beiden Bären immer noch in Graubünden sind oder wieder nach Italien ausgewandert sind, ist nicht bekannt. Das Grossraubtier habe sich aber «mindestens 24 Stunden im Gebiet aufgehalten», so Plozza.

 

(Bild: Screenshot Blick am Abend)