767 Millionen Franken für die Bündner Strassen

Die Regierung hat an ihrer ersten Sitzung im Jahr 2016 den Bericht zum Strassenbau und Strassenbauprogramm 2017 bis 2020 verabschiedet.

Der Bericht zum Strassenbau und Strassenbauprogramm 2017 bis 2020 wird dem Grossen Rat zur Kenntnisnahme unterbreitet. Insgesamt sind 767 Millionen Franken für den Bau und Unterhalt der Strassen vorgesehen. Der Bericht enthält im Wesentlichen eine Auflistung der konkret vorgesehenen Projekte für die Programmperiode 2017 bis 2020.

Der Bericht hält Rückschau auf das noch laufende Programm und enthält Angaben zu den erfolgten Änderungen im Strassenbereich und in der Organisation des Tiefbauamtes. Das neue Strassenbauprogramm stützt sich in Bezug auf die strategische Ausrichtung und die Priorisierung der Vorhaben auf die vorangehenden Programme ab.

Die vorgesehenen Ausgaben für den Bau und Unterhalt der Strassen sind im Vergleich zur Vorperiode leicht höher. Konkret sieht der Kanton in den nächsten vier Jahren Investitionen von 431 Millionen Franken für den Neu- und Ausbau der Haupt- und Verbindungsstrassen vor. Zudem besteht beim heutigen Strassennetz nach wie vor ein zunehmender Instandstellungsbedarf. In der Programmperiode 2017 bis 2020 sind deshalb für den baulichen Unterhalt 336 Millionen Franken vorgesehen, 6 Millionen Franken mehr als bisher.

Neu äussert sich das Programm auch zum Thema Langsamverkehr, dessen wachsende Bedeutung mit dem am 1. Januar 2016 in Kraft getretenen teilrevidierten Strassengesetz berücksichtigt wird.

Weil Verkehrsprojekte aufgrund der gestiegenen Anforderungen und der immer komplizierteren Abläufe eine lange Planungs-, Projektierungs- und Bauzeit aufweisen, sind langfristig verlässliche Rahmenbedingungen notwendig. Mit dem auf die Finanzplanung abgestützten neuen vierjährigen Strassenbauprogramm legt die Regierung eine möglichst verlässliche und transparente Basis für die Aufgabenerfüllung des Kantons im Strassenbereich.

 

(Quelle: Standeskanzlei Graubünden)